Groß und Klein Walddorf.
Im Jahr 1663 wird eine Windmühle in Groß und Klein Walddorf erwähnt (Danziger Archiv VIII 45). Im Jahr 1865 wurde in Klein Walddorf
an der Motllau anstelle einer Windpumpe eine Dampfstation mit Dampfmaschine errichtet auf einem Hof, der zuvor dem Danziger Bürgermeister
Schumann gehört hatte. Diese Pumpe bestand aus einer Hochdruck-Dampfmaschine mit 20 PS Leistung und einem Rohrkessel. Als Wasserheber diente
eine 7,8 Meter lange und 1,4 Meter im Durchmesser große Holzschnecke.
Bis zum Jahr 1903 nutzten die Fleischerwiesen eine eigene Windpumpstation mit Schaufelrad an der Motllau. Diese wurde jedoch abgebaut,
als die Entwässerung an das System von Walddorf angeschlossen wurde. Die Windpumpstation mit Schaufelrad am Ende der Walddorfer Vorflut einem
parallel zur Untertrift verlaufenden Kanal wurde von Lokomotiven angetrieben. Dass es eine weitere Pumpstation an der Walddorfer Vorflut in der
Nähe der heutigen Kreuzung mit der Bahnlinie nach Holm gab, ist möglich, konnte jedoch bisher durch keine Dokumente oder Archivmaterialien belegt werden.